Online-Lösung für transparentere Hilfsmittelversorgung

BKK MTU setzt HimiNavi von HMM Deutschland ein

Die BKK MTU setzt ab sofort das Online-Tool „HimiNavi“ der HMM Deutschland ein. Damit will die Krankenkasse ihre Patienten- und Angehörigenberatung verbessern.

Das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) gibt den Versicherten ein Anrecht auf verbesserte Beratung durch Leistungserbringer und Krankenkassen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt die BKK MTU seit November 2017 einen Online-Navigator von HMM Deutschland ein, teilt der IT-Gesundheitsdienstleister mit.

Die BKK MTU verspricht sich von dem HimiNavi eine fundierte Entscheidungshilfe für die Patienten- und Angehörigenberatung. Er ist nach eigenen Angaben deutschlandweit das erste Krankenkassen-Portal zur Suche und Bewertung von Hilfsmittel-Versorgern und enthält Informationen zu bundesweit 40.000 Sanitätshäusern, Apotheken, Orthopädietechnikern und -schuhmachern.

Das Prinzip: Nachdem ein Versicherter mit einem Hilfsmittel versorgt wurde, erhält er eine Einladung zur Bewertung der Leistung durch die BKK MTU. Im Portal kann er Sterne vergeben, Bewertungen erfassen und damit seine Zufriedenheit mit dem Service des Leistungserbringers sowie dem verordneten Hilfsmittel abgeben. Die Bewertung sei lediglich für die Krankenkasse einsehbar und könne von ihr für weitere interne Zwecke, wie die Beratung ihrer Kunden, verwendet werden. Somit ermögliche das Tool die Versorgungssteuerung auf Basis echter Versichertenmeinungen. Zudem würden gleichzeitig die Anforderungen des HHVG erfüllt.

Die Krankenkasse arbeitet für die Versorgungssteuerung im Hilfsmittelbereich bereits mit ZHP.X3 der HMM Deutschland. "Mit dem HimiNavi steht der BKK MTU nun ein Tool zur Verfügung, das die Kunden direkt und online in das Versorgungsgeschehen über ZHP.X3 einbindet", erläutert Istok Kespret, Geschäftsführer der HMM Deutschland GmbH.

Tobias Kurtz / 14.11.2017 - 12:03 Uhr

Tobias Kurtz / 14.11.2017 - 12:03 Uhr


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