"Unterstützung passiver Kongressteilnahme einstellen"

BVMed ergänzt „Kodex Medizinprodukte“

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) ergänzt zum 1. Januar 2018 seinen „Kodex Medizinprodukte“.

Der Verband weist darauf hin, dass "eine vollkommene Risikominimierung bei der direkten Unterstützung der passiven Teilnahme an drittorganisierten Konferenzen" nur dadurch erreicht werden kann, "indem die Unternehmen eine derartige Unterstützung gänzlich einstellen".

"Oberstes Ziel für alle im Gesundheitsmarkt Beteiligten ist es, zu vermeiden, unter Korruptionsverdacht zu geraten", so Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des BVMed zur Kodex-Ergänzung.Der Kodex Medizinprodukte erläutert den rechtlichen Rahmen der Zusammenarbeit zwischen medizinischen Einrichtungen, Ärzten und den Herstellern von Medizinprodukten. Er fasst die bestehenden Rechtsvorschriften zusammen und enthält Verhaltensregeln, die bei der Zusammenarbeit zu beachten sind. Der Kodex kann unter www.bvmed.de/kodex abgerufen werden.

Erst vor kurzem hatte auch der Fachverband Medizintechnik bei Spectaris mitgeteilt, seinen Code of Conduct zum 1. Januar 2018 zu aktualisieren.

Tobias Kurtz / 06.11.2017 - 13:35 Uhr

Tobias Kurtz / 06.11.2017 - 13:35 Uhr


Weitere Nachrichten

Partnerschaft mit dem Sanitätsfachhandel stärken

Russka übernimmt Vertrieb für Omron

Russka ist laut einer Unternehmensmitteilung ab dem 1. März 2018 für den Vertrieb der Medizinprodukte der Omron Medizintechnik Handelsgesellschaft mbH im deutschen Sanitätsfachhandel verantwortlich.


Pflegebedürftigkeit

MDS: So verteilen sich die Pflegegrade 2017

Im Jahr 2017 haben die MDK-Gutachter über 1,6 Millionen Versicherte nach dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff begutachtet. Dies teilte der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) mit.


Thema Retaxierung

RSR strebt Vertragsklauseln zur Verordnung ohne Genehmigung an

Der RSR RehaService-Ring hat eine Umfrage unter seinen Mitgliedern durchgeführt. Thema waren Retaxierungen. Der RSR will die Ergebnisse in Kassenverhandlungen einbringen.


Umfrage der Initiative "Faktor Lebensqualität" im BVMed

Wie Patienten ihre Stoma- und Inkontinenz-Versorgung nach Ausschreibungen bewerten

Der erzwungene Wechsel des Versorgers nach einer Ausschreibung durch die Krankenkasse hat negative Folgen: Nach einer Umfrage sind 32 Prozent der Patienten, die auf ableitende Inkontinenz- und Stoma-Hilfsmittel angewiesen sind, mit dem Beratungsservice des neuen Lieferanten nicht zufrieden.