Ableitende Inkontinenz

Warum die GHD Hilfsmittelausschreibungen nicht generell ablehnt

Die GHD GesundHeits GmbH Deutschland Unternehmensgruppe hält eine hohe Versorgungsqualität bei Hilfsmittelausschreibungen für möglich. Dabei stützt sie sich auf eine aktuelle Patientenbefragung.

Seit dem 1. März 2017 ist die GHD GesundHeits GmbH Deutschland bundesweiter und exklusiver Hilfsmittel-Partner der Techniker Krankenaksse (TK) für weite Teile der ableitenden Inkontinenz. "Uns liegt die Qualität der Patientenversorgung sehr am Herzen", wird Andreas Rudolph, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung des GHD, in einer Unternehmensmitteilung zitiert. "Deshalb ist es für uns elementar, auch in diesem, in die Intimsphäre des Patienten hineinreichenden Versorgungsbereich detailliert zu erfahren, wie die Betroffenen uns unter Ausschreibungsbedingungen bewerten."

Die GHD befragte daher nach eigenen Angaben ca. 1.000 der betroffenen Patienten zu ihrer aktuellen Betreuung im Bereich der ableitenden Inkontinenz. Knapp 40 Prozent hätten eine Rückmeldung zu ihrer Hilfsmittelversorgung unter Ausschreibungsbedingungen gegeben.

Das Ergebnis der Patientenbefragung:

  • 98 Prozent der betroffenen Patienten (Bereich ableitende Inkontinenz) würden uns weiterempfehlen.

  • 94 Prozent der betroffenen Patienten (Bereich ableitende Inkontinenz) sind mit den Produktlieferungen (Qualität, Lieferperformance und Menge) zufrieden.

  • 95 Prozent der betroffenen Patienten (Bereich ableitende Inkontinenz) loben unsere Problemlösungskompetenz.


"Besonders stolz auf die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in der Patientenversorgung bin ich aufgrund der zahlreichen Patienten-Kommentare, die uns im Rahmen der Patientenbefragung zugegangen sind" kommentiert Rudolph das Ergebnis.

Der Leistungserbringer sieht sich bestätigt, dass "wir auch unter Ausschreibungsbedingungen eine Qualitätsversorgung mit den notwendigen Hilfsmitteln ermöglichen". Mit dem Instrument der Ausschreibung könnten immer dann gute Versorgungsergebnisse erreicht werden, wenn bei der Umsetzung der Ausschreibung zusätzliche Qualitätsanforderungen berücksichtigt würden.

Aus diesem Grund teilte die GHD vor kurzem auch, sich nicht an einer Ausschreibung der AOK Rheinland / Hamburg zu beteiligen (GP berichtete).

Tobias Kurtz / 27.10.2017 - 12:11 Uhr

Tobias Kurtz / 27.10.2017 - 12:11 Uhr


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